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19.50 EUR
 

Jauchzt, alle Lande
Blechbläserensemble der Bamberger Symphoniker
Wieland Hofmann an der Kuhn-Orgel St. Martin, Nürnberg


 

amb 96951
EAN 4011392969512

Hermann Grabner (1886-1969): Der 66. Psalm für Orgel
Johann Nepomuk David (1895-1977): Introitus, Choral und Fuge für Orgel und Bläser
Gerhard Bunk (1888-1958): Legende für Orgel op. 29
Friedrich Klose (1862-1942): Präludium und Doppelfuge für Orgel und Bläser

Die vier Komponisten, deren Werke auf dieser CD eingespielt sind, wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geboren und lebten zum Teil weit in das 20. Jahrhundert hinein. Auf unterschiedliche Weise haben sie sich aus ihren spätromantischen Wurzeln heraus entwickelt und zu einem individuellen Stil gefunden. Welch große Ausstrahlungskraft die deutsche Orgelmusik durch die Person Max Regers und die damit verbundene Leipziger Schule hatte, wird hier genauso deutlich wie die nachhaltige Wirkung Anton Bruckners auf Orgel- und Kirchenmusik.

Der Name Hermann Grabner (1886-1969) ist heute bestenfalls noch in Verbindung mit seinen musiktheoretischen Lehrbüchern bekannt, seine zahlreichen Kompositionen sind in Vergessenheit geraten. Grabner gelang es, sich konsequent vom Kompositionsstil seines Lehrers Reger zu lösen, und komponierte speziell seine Orgelwerke ganz im Sinne der „Orgelbewegung“. Eine modale, schlichte Harmonik und klare Kontrapunktik in Verbindung mit dem Ideal der neobarocken Orgel zeichnen seine in alte Formen gekleideten Orgelkompositionen aus.

Der Deutsch-Österreicher Johann Nepomuk David (1895-1977) zählt zu den wichtigsten und produktivsten Orgelkomponisten des 20. Jahrhunderts. Er entwickelte einen völlig eigenen Stil, der ausgesprochen kontrapunktisch gedacht ist und durch die daraus resultierende kompromisslose Themenbehandlung im harmonischen Zusammenklang oft herb wirkt. Dabei griff er gerne auf alte Formen als Vorbild. In seinen frühen freien Orgelwerken spürt man eine gewisse Nähe zu Max Reger, vor allem aber zu Anton Bruckner. Das monumentale Opus Introitus, Choral und Fuge aus dem Jahr 1939 für neun Blechbläser und Orgel hat als Grundlage ein Thema, dass Bruckner anlässlich eines Konzertes am 21. August 1884 in Kremsmünster skizzierte. David gelingt trotz oder gerade wegen seines strengen kontrapunktischen Stiles, der keine Rücksicht auf harmonische Härten nimmt, ein Werk von höchster Eindringlichkeit und Emotionalität.

Gerard Bunk (1888-1958) war einer der großen Organisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und genoss bei berühmten Zeitgenossen wie Charles-Marie Widor, Karl Straube, Max Reger, Sigfrid Karg-Elert oder auch Albert Schweitzer hohes Ansehen. Die im spätromantischen Geist gehaltene „Legende“ ist sein erstes großes Orgelwerk, sie entstand im Jahre 1908. Bunk spricht in seinem ausgezeichnet und wirkungsvoll für die Orgel gesetzten Werk eine eigenständige musikalische Sprache. Seine Harmonik erinnert an César Franck, auch Anklänge an Liszt sind unüberhörbar, vor allem im rezitativischen Beginn des Mittelteils.

Präludium und Doppelfuge über ein Thema von Anton Bruckner für Orgel und acht Blechbläser im Schlusschoral, entstanden im Jahr 1907, ist das einzige Orgelwerk von Friedrich Klose (1862-1942), wie überhaupt sein Gesamtwerk überschaubar geblieben ist. Der „Phantasie-Choral“ Kloses und das Improvisationsthema Bruckners sind die Hauptthemen sowohl im Präludium als auch in der Fuge. Der „Choral“, der von den Bläsern mitgespielt wird krönt den hymnischen Schluss des Werkes.

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