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19.50 EUR
 

il violoncello cantabile e virtuoso
Juris Teichmanis, Violoncello
Swantje Hoffmann, Violine;
Annekatrin Beller, Violoncello; Sebastian Wienand, Cembalo


 

amb 96938
EAN 4011392969383

Francesco Alborea (1691-1739) Sonate C-Dur für Violoncello und B.c.
Domenico Gabrielli (1651-1690) Ricercar Nr. 7 d-Moll für Violoncello solo
Antonio Vivaldi (1678-1741) Sonate B-Dur RV 46 für Violoncello und B.c.
Giovanni Benedetto Platti (1690-1763) Ricercata Nr. 1 D-Dur für Violine und Violoncello
Domenico Gabrielli Ricercar Nr. 3 D-Dur für Violoncello solo
Francesco Geminiani (1687-1762) Sonate VI a-Moll für Violoncello und B.c.
Giovanni Benedetto Platti Ricercata Nr. 4 G-Dur für Violine und Violoncello
Domenico Gabrielli Sonate G-Dur für Violoncello und B.c.

In Italien als dem Herkunftsland der „Viola da gamba“ und „Viola da braccio“ - Instrumente wurde die kleine Form der Viola da braccio in Diskantlage mit der italienischen Verkleinerungsform „Violino“ benannt, die große in Basslage dagegen mit der italienischen Vergrößerungsform „Violono“. Zum „Violono“ kam im Laufe des 17. Jahrhunderts schließlich noch eine Kleinform, die ebenfalls in der Basslage angesiedelt war und entweder „Violoncino“ oder „Violoncello“ genannt wurde.
Alle Instrumente der Viola da braccio-Familie waren zunächst für das Ensemblespiel vorgesehen, der Einsatz als Soloinstrument blieb lange eher die Ausnahme als die Regel. Eine solistische Verwendung setzte virtuose Spieler und – meist in Personalunion – entsprechend interessierte Komponisten voraus. Solche gab es zuerst für die Violine, aber seit dem späten 17. Jahrhunderts auch für das Violoncello – in der Regel dort, wo ambitionierte Spieler dieses Instruments als Komponisten tätig waren oder fürstliche Mäzene dieses Instrument spielten und nach entsprechenden Kompositionen verlangten. Dies geschah vor allem in Italien (und hier in erster Linie in Bologna), wo der Instrumentenbau am weitesten entwickelt war und sich das Violoncello schneller als im übrigen Europa gegen die beliebte Viola da gamba in Tenor/Bass-Lage als direkten Konkurrenten durchsetzen konnte. Gleichzeitig dürfte die zunehmende Verwendung des Violoncello als Soloinstrument die Vereinheitlichung seiner äußeren Merkmale gefördert haben. Deshalb erscheint es mehr als legitim, Werke ganz unterschiedlicher Herkunft für Violoncello solo auf ein und demselben Instrument zu spielen, weil damit unterschiedliche Blickwinkel von Instrumentenbau, Spieltechnik und kompositorischer Faktur in einer gemeinsamen, aber jeweils individuellen Perspektive wahrgenommen werden können.

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