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Hornkonzerte

Bruno Schneider, Horn
Stuttgarter Kammerorchester - Paul Meyer


 

amb 96954
EAN 4011392969543

Johann Joachim Quantz (1697-1773) Konzert Es-Dur für Horn, Streicher und B.c.
Georg Philpp Telemann (1681-1767) Konzert D-Dur für Horn, Streicher und B.c.
Joseph Haydn (1732-1809) Konzert Nr. 2 D-Dur für Horn und Streichorchester
Christoph Förster (1693-1745) Konzert Es-Dur für Waldhorn, Streicher und B.c.
Joseph Haydn Konzert Nr. 1 D-Dur für Horn und Streichorchester

Seit alter Zeit war die Trompete das Instrument des Krieges und der Machtdemonstration, das Horn das Instrument der Jagd. Sie fungierten als Signalgeber: Durch den begrenzten Tonvorrat der Naturtrompeten und -hörner kamen sie für komplexe Tonfolgen nicht in Frage, dafür trug ihr Klang über weite Strecken – beste Voraussetzungen also für die Kommunikation auf dem Feld oder im Wald. Diese eng umgrenzten Funktionen der Blechblasinstrumente führten dazu, dass sie erst sehr spät in das Orchester integriert wurden. Erst um 1750 gehörten Trompeten und Hörner regelmäßig zu den Ensembles an Opernhäusern oder Fürstenhöfen, bereicherten die melodisch wendigeren Streicher und Holzbläser durch ihre klangliche Wucht und legten so den Grundstein für die erhaben-feierliche Haltung der klassisch-romantischen Symphonie.

Das Horn als Soloinstrument, begleitet von Streichern und Basso continuo, war dagegen bereits bald nach 1700 sehr beliebt, besonders nördlich der Alpen. Die großen Zentren des Hornspiels im 18. Jahrhunderts befanden sich in Sachsen, Böhmen und Wien. Kein Wunder also, dass alle Komponisten der Hornkonzerte dieser CD mit diesen Orten und Regionen in Verbindung stehen. An der Virtuosität der Hornstimmen dieser Werke erkennt man, dass sich das Horn längst vom reinen Signalinstrument zu einem beweglichen und anspruchsvollen Instrument entwickelt hatte, das auf diesem Niveau nur von professionellen Musikern geblasen werden konnte.

Stilistisch wirft die CD ein ungewohntes Licht auf die Musik in der Mitte des 18. Jahrhunderts: So enthält sie zwar nominell Werke aus zwei Epochen – Quantz, Telemann und Förster werden zur Barockmusik gerechnet, Haydn zur Wiener Klassik – doch zeigen gerade die Hornkonzerte dieser Komponisten die musikalischen Verwandtschaften über die Epochengrenzen hinweg: sie sind allesamt Werke eines Jahrhunderts und eines geografischen Raums, im Osten Mitteleuropas, in dem das Hornspiel besonders ausgeprägt gepflegt wurde.

Zwar war das 18. Jahrhundert auch die Zeit, in der die melodischen Möglichkeiten des Horns erst allmählich entdeckt wurden, ohne dabei auf die erst später erfundene Ventiltechnik zurückgreifen zu können. Dennoch hat sich Bruno Schneider entschieden, die Konzerte auf einem modernen Ventilhorn aufzunehmen, um – wie er sagt – „frei von jeglichen Instrumenten-bedingten Einschränkungen musizieren zu können.“ Daneben sei es sein Wunsch „zu zeigen, dass dieses Repertoire nicht nur den Spezialisten gehört, die auf historischen Instrumenten blasen, und meine Kollegen zu ermuntern, diese dem Publikum meist unbekannten Perlen mehr zu spielen.“

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