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18.00 EUR
 

flauto espressivo

Marianne Henkel, Flöte; Yumiko Yamamoto, Klavier


 

amb 96939
EAN 4011392969390

Philippe Gaubert (1879-1941): Sonate pour Flûte et Piano
Paul Juon (1872-1940): Sonate für Flöte und Klavier op. 78
Max Meyer-Olbersleben (1850-1927): Fantasie-Sonate für Flöte und Klavier op. 17

Philippe Gaubert ist eine Schlüsselfigur des Pariser Musiklebens im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt des anspruchsvollen kompositorischen Schaffens Gauberts stehen Solo- und Kammermusikwerke für bzw. mit Flöte, daneben Ballette, Orchesterwerke, eine nicht unbeträchtliche Zahl von Liedern und zwei Opern, Sonia und Naïla. Daß Gaubert Zeitgenosse der bedeutendsten Impressionisten war, bezeugt die hier wiedergegebene erste seiner drei Flötensonaten, gewidmet ist sie dem Andenken Paul Taffanels. Sie entstand 1917. Gegenüber Neuentwicklungen verhielt sich Gaubert zurückhaltender als etwa Debussy und Ravel. Er legte vornehmlich Wert auf lyrische Farbigkeit und nutzte, wie auch in dieser Sonate, die teilweise hochvirtuosen Errungenschaften der französischen Klavierkammermusikkunst, etwa Gabriel Faurés. Sein Hauptinteresse, vor allem durch sein eigenes Vorbild, lag in den Fragen der Tonbildung.

Paul Juons erste Flötensonate op. 78 von 1924 spiegelt getreulich und damit exemplarisch die kompositorische Situation ihrer Epoche. Absolut im Vordergrund steht Akzentuierung rhythmischer Reize, ferner eine an Expressionismus gemahnende Harmonik. Ausgeprägt moderne und spätromantische Züge mischen sich. Einwirkungen nordischer und östlicher Nationalstile sind dabei unüberhörbar. Unter allen diesen Vorzeichen verbinden sich Reminiszenzen des 19. Jahrhunderts mit neuen Wegen der zwanziger Jahre.

Von den europäischen Entwicklungen der Zeit ist das Schaffen Max Meyer-Olberslebens weniger berührt. Seine hier vorgelegte Sonate op. 17 zeigt aber in jeder Beziehung ein deutlich umrissenes eigenes Bild. Ihre Bezeichnung „Fantasie-Sonate“ setzte den Komponisten frei von mancherlei überlieferten Formschemata und erlaubte es ihm, von einer ganz eigenen Basis auszugehen: gleichsam virtuoses Spiel- und Handwerk pur. Meyer-Olbersleben bietet hier ungefähr alles auf, was sich an Kunstfertigkeit für die Flöte ersinnen läßt.

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